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Es ist traurig und fast nicht zu ertragen.

Kinder werfen mit Steinen auf Soldaten mit Maschinengewehren.

Kinder werden "Helden" weil sie als letzten Ausweg des Hasses zu "selbstmörderischen Bomben"

werden...

und Kinder werden Opfer, weil eine Schule bombardiert wird, die

eventuell ein Waffenlager sein könnte!

Wo sind wir im Jahr 2009 angekommen? - wollen wir noch Frieden?

Ich glaube, dass Kinder keinen Krieg wollen.

Ich glaube, daß Kinder ein Recht auf Frieden und Leben haben.

Ich will jetzt Frieden - dauerhaften Frieden - ohne Waffen - ohne Gewalt.

 

Frieden ist freiwillig - er geht vom einzelnen aus.

 

 

 

Rüstungsausgaben

17.11.2008

Warum so viele Menschen hungern?

 

Rüstungsausgaben global mehr als 1,204 Billionen Dollar

 

rund 900.000.000.000 Euro global

 

 

 

Warum geben wir jährlich immer noch so viel Geld für Rüstung aus?

 

Weil wir Angst haben?

 

Weil wir Feinde haben?

 

Weil unser Leben in Gefahr ist?

 

Weil der Mensch lieber kämpft?

 

Weil es sonst nichts zu tun gibt?

 

Weil es leichter ist, Menschen mit Gewalt zu regieren?

 

Weil wir unsere Arbeit verlieren, wenn es keine Rüstungsindustrie mehr gibt?

 

Weil wir ja zum Frieden sagen müssten?

Ich bin eine Frau und ich habe zwei Kinder geboren - weil ich und mein Mann Kinder haben wollten.

Es ist für viele Menschen undenkbar, keine Kinder zu haben - es ist schließlich das Ergebnis eines Liebesakts.

Ist ein Kind ein "Wunschkind", dann wird es sehnsüchtig erwartet.

Was aber ist mit den vielen Kindern, die zufällig oder sogar ungewollt gezeugt werden?

Ich meine jetzt nicht die Kinder, die aus Tradition gezeugt werden müssen...

Ich meine die, die einfach zu unüberlegt, ohne Liebe ohne Zukunft ganz einfach aus Versehen oder eben ... einmal zu oft... entstehen.

o.k. manchmal werden diese Kinder nachher noch mehr geliebt als andere

aber was ist mit jenen, die eben gar nicht gewollt sind?

Sie werden geboren.

Was fehlt diesen Kindern? 

Ist es das Gefühl, dazu zu gehören, erwartet zu werden und geliebt zu werden, egal was passiert?

oder ist es das Gefühl von Einsamkeit?

niemals wirklich Glück zu haben?

niemals wirklich beachtet zu werden?

hungrig zu sein, obwohl es genug zu Essen gibt?

 

Was ist Hunger?

24.08.2008

War ich jemals hungrig?

Ich hatte bis jetzt das unglaubliche Glück, immer zu essen zu haben.

Nachdem meine Eltern den 2. Weltkrieg glücklich überlebten, haben sie beschlossen:

  • nie wieder Krieg
  • nie wieder Hunger
  • nie wieder Angst

Sie haben mir alle Liebe gegeben

Sie haben meinen Hunger auf Wissen gestillt

Sie haben meine Hoffnung auf Geborgenheit erfüllt

Sie haben mir ein Gefühl von Sicherheit und Selbstbewußtsein gegeben

Ich konnte frei über mich selbst bestimmen, als Kind und als Frau

... es erfüllt mich Freude und Stolz

was kann ich von all dem weitergeben an meine eigenen Kinder

 

oder an andere Kinder? oder an andere Eltern?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt so ungefähr 6 Milliarden Menschen auf dieser Erde. Ein kleinerer Teil dieser Menschen ist reich, intelligent, strebsam, effektiv, genial, schön, künstlerisch, erfinderisch ... beneidenswert

Sie haben die meiste Zeit ihres Lebens gearbeitet um sich selbst und anderen das Leben zu erleichtern.

Viel mehr Menschen sind fleißig, arm, eher ungebildet, bescheiden, es geht gerade um oder sie leiden sogar Hunger und Durst, haben keine Arbeit, ihre Kinder fehlen in der Schule, manche sind krank und verzweifelt.

In fast jeder Kultur gab es so etwas wie „Nächstenliebe“. Irgendwann stößt diese Einstellung an Grenzen und sucht „Schuldige“. Einer gibt dem anderen die Schuld für die Situation und es passiert nichts, man entfernt sich einfach weiter von dem Problem.

Natürlich gibt es viele Erklärungen, warum es so schwer ist, soziale Unterschiede zu akzeptieren und einander näher zu kommen. Herkunft, Tradition u.ä. trennen, solange wir uns nicht wirklich damit befassen. Im Einzelfall ist es tragisch, wenn man zum Außenseiter wird.
Alle Menschen sind gleich, manche sind jedoch anders.

Ich bin dafür, gerade die „anderen“ besser kennen zu lernen – in der Schule, im Beruf, im täglichen Leben.

Der Sohn eines erfolgreichen Firmenchefs kam von seinem ersten Besuch bei einer anderen Familie nach Hause „Mama, haben nicht alle Leute einen Swimmingpool“?

Kinder leiden

29.07.2008

Kevin ist doof – er wird später von Beruf „Arbeitslos“ wie sein Vater!

Arbeiten wir um zu leben oder leben wir um zu arbeiten?

Wie wäre es, wenn wir noch aktiver an Ideen einer künftigen Arbeitswelt arbeiten.

Qualität, Leistung, Bildung, Erfahrung, Bereitschaft etc. wird auch in Zukunft Richtlinie für die Job Verteilung sein.

Zeit ist Geld, sagen die einen und sind für Arbeitszeitverlängerung etc.

Soziale Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Gemeinschaftsleben, Familie und Freizeit u.ä. braucht Zeit, Geld und neue Ideen.

Würden wir also die Arbeitszeit teilen, bei 5-6 Std. pro Arbeitstag wären wir auf einem guten Weg, könnten mehr Menschen eine Beschäftigung finden.

In den letzten 30 Jahren wurde mehr und mehr leistungsbezogen
„beschäftigt“. Optimierung, Reduzierung, Rationalisierung etc. sind Schlagwörter, die wir alle kennen. Dabei stand jedoch immer die „Gewinnerzielung“ im Vordergrund.

Intelligente Leute können die Dynamik der Nachteile zwischen Arm und Reich, Beschäftigung und Nichtbeschäftigung sehen, schaffen sich ein „Sicherheitssystem“ an und denken „es wird mich schon nicht treffen!“

Ich bin überzeugt, das es etwas mehr Mühe kostet, das was wir haben (Zeit, Geld und Arbeit, künftig auch Luft, Wasser, Energie) gerechter an alle zu verteilen.

Nachhaltig mehr Menschen weniger Sorgen haben zu lassen, könnte ein gutes Ziel sein. Das ganze Gold der Erde ist nichts wert, wenn Kinder leiden, weil die Eltern keine Arbeit haben, schließlich will jeder glücklich sein.

Bei uns in Deutschland gibt es auch Eltern, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken. Manchmal sitzen diese Kleinen dann unentwegt vor dem Fernseher.

In Afghanistan gibt es keine Kindergärten. Die Frauen müssen auf dem Feld arbeiten, Teppiche knüpfen, sich um die Tiere kümmern usw. Sie nehmen ihre kleinen Kinder auf dem Rücken mit zur Arbeit, oder was wirklich unglaublich klingt, sie geben ihnen ein wenig Opium, damit sie schlafen.

Um diesen Kindern zu helfen, wäre es ein kleiner Schritt, Frauen dafür zu bezahlen, dass sie so etwas wie einen Kindergarten organisieren können. Die Idee ist von Afghanischen Mitbürgern aus Deutschland - vielleicht läßt sich durch ein wenig Zusammenarbeit das Notwendigste auf den Weg bringen.

In armen Bergdörfern haben weder die Frauen noch die Kinder je ein Buch gesehen.

Wer hat eine Idee?

Das 1. Milleniumsziel

den Hunger und die Armut bis 2015 zu halbieren

ist ein gutes Ziel. Besser noch wäre, wenn wir den Hunger bis dahin beenden könnten.

Es gibt gute Ansätze:

z.B. das Internationale Seminar on Food Security, Biomass Energy and Livelihood Strategies - IFSDAA

fand vom 18. bis 20. November in Göttingen statt.

Professoren und Wissenschaftler aus Deutschland, Japan, Kanada, Frankreich, Schweiz, Czechien, Äthiopien, Süd-Afrika, Afghanistan und Indien trafen sich unter der Leitung von Prof.Rishi Kumar Behl um neueste Ergebnisse aus der Entwicklung und Forschung zu präsentieren und zu diskutieren.

Straßenkinder

01.11.2007

Es gibt Kinder jeden Alters, die den ganzen Tag auf der Straße sind, weil niemand zu hause ist, weil sich niemand um sie kümmert.

Mutter und/oder Vater gehen arbeiten oder sind arbeitslos, ziellos, hilflos, krank.

Kinder, die zu hause nicht mehr bleiben können, weil sie geschlagen oder missbraucht werden, laufen weg und suchen sich Freunde, mit denen sie gemeinsam durchs tägliche Leben kommen - oft ohne festen Schlafplatz - ohne Grundversorgung.

Jugendliche, die in Drogen und Alkohol Zuflucht und Auswege suchen, verwahrlosen, sind meist unterernährt und krank.
Auch sie sind meistens auf der Strasse um ihren Bedarf zu decken, oft werden sie kriminell.

Junge Erwachsene, die ohne Job und Wohnung, losgelöst vom Elternhaus keinen Platz in der Gesellschaft finden, sind letztendlich das Ergebnis.

Was ist die Ursache - wie kann man helfen?

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